Interview mit dem "Chef der Plätze" und Jugendwart Günther Grabinger.

 

Seit dem letzen Jahr hast Du die Aufbereitung der Tennisplätze, die jede Saison im April stattfindet von Richard Eilles übernommen. Wie läuft die Platzaufbereitung, mit Deinen Leuten ?

Das läuft ganz gut, da neben unseren 10-12 Leuten ja auch noch ein paar RAPSe mit angreifen (Illner,Ott,Hufnagel), kommen wir gut mit der Zeit durch. Das bedeutet, wir starten Freitag Mittag und sind dann am Samstag nachmittags fertig. Neben dem Platz gilt es auch noch im und hinter dem Tennisheim alles in Schuss zu bringen, Müll zu Entsorgen, Kleinfeldnetze aufbauen und auch mal wieder die Holzbalken streichen usw. Lediglich die Platzwalze macht uns immer wieder zu schaffen, na ja die läuft ja nur ein paar mal im Jahr und dann steht das Ding wieder in seiner Ecke.

Anmerkung der Redaktion: Der Platzchef organisiert die Leute, Container, Sand, macht Abrechnung der Platzaufbereitung und regelt die Versorgung (Fleischkäse usw.). Er macht vieles im Vorfeld und ist auch schon einen Tag früher da, um alles Vorzubereiten.

 

Beim Doppelspielen gibt es öfter mal Probleme mit der Punktezählerei. Woran liegt das denn ? Etwa am Platz ?

Was soll denn diese Frage, ich bin ein fairer Sportsmann. Wenn es überhaupt Probleme gibt, dann liegt es daran, dass ich nicht ganz so scharf sehe wie Andere.

 

Mit wem spielst Du eigentlich am liebsten im Doppel ?

Mit allen, nur mit meinem Bruder gibt es immer wieder leichte Meinungsverschiedenheiten. Das soll aber nicht bedeuten, das wir uns nicht Verstehen, ganz im Gegenteil. Aber im Wettkampf ist man schon mal anders als sonst, ich will ja gewinnen.

 

Was viele nicht wissen, Du hast in über 400 Vereinsspielen für den SVL bei den Fußballern die Knochen hingehalten. Wie kam es, das Du beim Tennis gelandet bist ?

Das lag wohl auch an unserem Vater, dem Ernst Grabinger. Er war damals, als der Platz gebaut wurde, tatkräftig mit dabei und konnte ja bedingt durch seinen Beruf als Fliesenleger viele Arbeiten, die nötig waren um diese schöne Anlage zu errichten. Er war damals auch bei der ersten Spartenleitung als Mitglied im Tennisausschuss. Ich wurde 1986 gefragt, ob ich beim Bau des Platzes helfen könnte und so bin ich dann zum Tennis gekommen.  

 

Du bist noch als Jugendwart im Einsatz, was wird hier für nächstes Jahr geplant, bzw. was findet im Verein für die Jugend statt ?

Wir werden auf jeden Fall wieder ein Tennistraining anbieten. Es soll versucht werden, dieses Jahr über die Tennisschule Breakpoint einen Kurs anzubieten. Mal abwarten, es wird Werbung in der Zeitung geben und dann schaun mer mal.

Zudem findet im August wieder ein Ferienprogramm statt.

 

Was würdest Du Dir noch wünschen für die Zukunft, hier im Verein ?

Ganz klar: Mehr Mitglieder und damit einfach mehr Leute, die den Tennissport betreiben. Wir wollen hier in Trasslberg weiterhin diese schöne Ballsportart anbieten können.

 

Danke für Deine Antworten und viel Glück weiterhin im sportlichen Bereich. 

Interview mit dem neuen Sportwart Christian Nübler, der schon vorher viele Aufgaben mit bravour meisterte.

 

Seit Jahren ist er als Chronist tätig und war lange als Bierwart im Einsatz. Er war auch schon Mannschaftsführer und hat eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Tennisvorbereitung, Winterwanderung, Spanische Nacht und vieles mehr immer wieder bestens organisiert.

 

Servus Christian, sieht man auf die ganzen Jobs, die Du schon für den Tennis gemacht hast, ist die erste Frage auch logisch: Woher kommt es, das Du so viele Arbeiten für den Verein ehrenamtlich leistest?

Ich identifiziere mich mit dem Verein und übernehme organisatorische Dinge, weil ohne dem geht’s halt nicht und ein paar Leute müssen das in die Hand nehmen. Ich mach das gerne.

 

Wie kam es dazu, das Du vor etwa 10 Jahren das erste mal zum Tennischläger gegriffen hast ?

Ich kam durch meinen Schwager dazu (Anm. d. Redaktion: Thomas Koberstein). Er hat mich an seinem Geburtstag zu einem Schleiferlturnier nach Trasslberg eingeladen und da hab dann das erste mal so richtig einen Schläger in der Hand gehabt. Das hat riesig Spaß gemacht, Fußball ging auf Grund Verletzungen nicht mehr also ... Tennis. (Anm. d. Red.: Er war übrigens früher ein gefürchteter Tischtennisspieler). Einige Tennisler waren ja alte Bekannte von mir und dann bin ich da hängengeblieben.

 

Sieht man auf Deinen legendären Spruch: „Es gibt Macher und Versager“ braucht man wohl nicht mehr raten, für was für einen Begriff ich mich bei Dir entscheide, Du bist der Macher schlechthin in diesem Verein und viele sehen das genauso. Vor etwa einem Jahr hast Du nun die sportliche Leitung übernommen. Wie gefallen Dir diese Aufgaben ?

Gut... eine größere Herausforderung, als die Aufgaben zuvor, aber ich denke dieser neuen Aufgabe bin ich gewachsen und bisher gefällt mir das auch sehr gut.

 

Sieht man in die Vergangenheit, gab es in den 24 Jahren vor Deinem Amtsantritt, lediglich zwei Sportwarte beim Tennisclub in Traßlberg. Kannst Du Dir persönlich auch eine lange Dienstzeit vorstellen ?

Ja natürlich

 

Ich hab Dich noch nie „schlecht drauf“ gesehen, Du warst immer ausgeglichen. Wann kann ich das einmal erleben ?

Das weiß ich nicht, vielleicht ist so etwas auch angeboren

 

Gibt es für die Mannschaften Ziele oder für die Spieler Anregungen was noch besser laufen könnte ?

Im Großen und Ganzen, ist das hier eine gute Truppe. Bei gewissen Festivitäten wünsche ich mir eine bessere Aufgabenverteilung. In Zukunft sollte sich das auf viel mehr Schultern verteilen bzw. gibt es halt einige, die weniger machen und hier wünsche ich mir mehr Iniatitive. Es ist ja ein großer Verein, in dem es immer was zu tun gibt, es gibt ja nicht jede Menge ehrenamtliche Helfer und somit muß auch jeder mit anfassen.

 

Was war für Dich bisher der größte Erfolg als Sportler hier in Trasslberg?

Beim Tennis, große Erfolge hatte ich ja noch nicht, na ja ... die Schleiferlturniersiege sind ja immer so eine glückliche Sache, der 3. Platz bei der Vereinsmeisterschaft war dagegen schon ganz gut. Ein Aushelfen in der 1. Mannschaft ist für mich persönlich ein großer Erfolg.

 

Hast Du noch einen Wunsch, der Dir hier noch nicht erfüllt wurde ?

Vereinsmeister ! oder so ?

VM werde ich in den Einzeln warscheinlich nie werden ... (Anm. d. Red. er lacht), außer es hören alle auf. Ansonsten hoffe ich, das ich mich bei den Vereinsmeisterschaften im Doppel etablieren kann und hier regelmäßig gute Ergebnisse schaffe.

 

Danke, für die, wie immer spontanen und ehrlichen Worte. Dir wünsche Ich weiterhin eine gute sportliche Entwicklung und vor allem eine verletzungsfreie Spielzeit.

VGW Markus Stammler

Interview mit dem Vergnügungswart der Sparte Tennis, Markus Stammler

 

Servus Markus, Du bist ja meines Wissens ein gebürtiger Freudenberger, wie kamst Du eigentlich zum Tennisclub ?

(Er schaut total verdutzt... dann kam seine Antwort, eine Gegenfrage mit weiterführenden Ausschweifungen) Das ist schon mal total falsch, aus was für dubiosen Quellen hast Du diese Informationen ? Ich bin ein gebürtiger Amberger, war sogar Starstürmer beim FC Amberg, in der F Jugend. Auf Grund des Hausbaus meiner Eltern verschlug es mich ich im Alter von etwa 21 Jahren nach Freudenberg. Ich war damals bei der Bundeswehr. Anschließend kam ich durch meine Andrea nach Traßlberg und mein Schwager (anm. der Redaktion Hellerl Mario) war ja schon dabei beim Tennis. So gab es noch vom Gigi beim Skifahren einige Überredungskünste und ich startete alsbald meine Tenniskarriere.

 

Da wären wir gleich bei Deinem Schwager Mario, der zusammen mit Dir den VGW (Vergnügungswart) der Sparte macht. Wie läuft die Zusammenarbeit mit Ihm ?

Ja prima, ich bin ja eher einer der im Hintergrund einige Sachen organisiert und der Mario .... z.B. beim Preisromme, der stellt sich dann vorne hin und macht das Quatschen. Das passt alles so, wie es ist, wir teilen uns das gut auf.

 

Durch Deine hervorragende Arbeit kam es ja in der näheren Vergangenheit zu vielen Sonderaktionen beim Tennis. Was war hier für Dich die schönste Aktion ?

Allen voran natürlich das Ritteressen in Riedenburg. Die Resonanz war ja hervorragend, aber ich muss zugeben, ich war schon etwas nervös und mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als dann alles geklappt hat (Anm. der Redaktion; es war wie immer alles perfekt organisiert). Das weitere Highlight war der Ausflug nach Bamberg, das war ein schönes Event, aber auch die vielen anderen kleine Sachen Radtour usw. waren gut, es war nichts schlechtes dabei.

 

Jeder Mensch hat Ziele, was ist hier Dein nächstes ?

Ganz klar eine Bergtour, also ein Ausflug für alle mit Familien, mit einer adäquaten Hütte zum Übernachten (Anm. d Red.: Adäquat=Angemessen). Die Touren werden so gewählt, das es allen Spass macht und man es auch locker schaffen kann.

 

Bei Deiner Hochzeit, sah ich Dich das erste mal mit Anzug und Krawatte. Wie war das für Dich, warst Du nervöser als auf dem Tennisplatz ?

(er muss etwa 5 Sekunden lachen) ... Blödsinn, Du hast ja auch schon geheiratet und bist warscheinlich auch nicht mit der Jeanshose angetreten. Ich war nicht nervös, es war ja schon von langer Hand geplant, da kannst Dich schon drauf einstellen... auf solche Geschichten.

 

An Dein erstes Turnier, kannst Du Dich da noch erinnern, das war in Kastl zum Schleiferlturnier. Was war seit dem, Dein größter Erfolg hier beim Tennisclub als Spieler ?

Ja gut, in der Mannschaft hab ich ja nur einmal für den Keski Jan in Velburg ausgeholfen. Turniere .... Schleiferlturnier natürlich, neulich hab ich ja auch wieder gewonnen, ich weiß gar nicht mehr, wo ich das hinstellen soll, das ganze Zeug. (anm. er meinte, seine gewonnen Pokale).

 

Hast Du an den Verein oder bzw. an die Mitglieder Wünsche für die Zukunft ?

Mmmm .... nicht wirklich, nur ... das auch alle auf meine E Mails antworten, wenn ich mir schon die Mühe mache, etwas zu organisieren, oder in die Wege zu leiten.

 

Ja das wars dann schon, vielen Dank für die spontanen und ehrlichen Antworten

 

Zitat:

„Wenn ich nicht verliere, kann der andere nicht gewinnen.“

Boris Becker

 

Kapitän Tom Fey

In der Saison 2012 startet wieder ein Herren 40 Team, hier das Interview mit dem neuen Kapitän Thomas Fey.

 

Servus Tom, wie kam es dazu, das Ihr eine H40 angemeldet habt ?

Die Iniatitive kam von einigen, die früher schon Mannschaft gespielt haben. Immer untereinander spielen wird mit der Zeit, ja auch langweilig. Auch wenn wir nicht die Besten sind und selbst in unseren früheren Mannschaften (Anmerkung der Red. -> Herren 30 II.) schon viele Niederlagen kassiert haben, ist das aus meiner Sicht, zur jetzigen Zeit, der richtige Schritt. So ist das Entstanden, wir wollen endlich unseren Kampfgeist wieder wecken und nicht nur das Gemütliche, was aber in unserem Verein eigentlich das Schöne ist.

 

Wer wird hier alles mitspielen ?

Der springende Punkt ist, das jeder der wieder Mannschaft spielen will, hier seine Chance bekommt, sich mit anderen Vereinen zu messen. Ich versuche das hier jeder zu seinen Spieleinsätzen kommt. Entscheidend wird sein, wer gerade Lust und Zeit hat.

 

Wie ist die Zielvorgabe für diese Mannschaft ?

Ich erwarte das wir geschlossen auftreten und der Wille zum Siegen auch da ist. Die anderen Mannschaften sind ja ziemlich unbekannt für uns, Schanzl 2 und 3 hört sich vielleicht schlecht an, aber die können bestimmt alle sehr gut Tennis spielen. Der Rest der Liga, wird auch an den vorderen Positionen sehr gut sein, den ein oder anderen Spieler kennen meine Mannschaftskollegen aus dem Beruf oder von früheren Begegnungen. Wie stark andere sind, das ist für uns die große Unbekannte. Also Meister oder Vizemeister werden wir mit Sicherheit nicht, das kann ich hier mal schon so sagen.

 

Eine tolle Sache, das Du in diesem Verein Verantwortung übernommen hast. Kannst Du Dir vorstellen, dieses Team auch länger als eine Saison zu leiten ?

Man muss sehen, wie die Saison läuft und hier kommen dann am Ende viele Faktoren zusammen, zum Beispiel die Mannschaftsaufstellung, muss ich hier 50 mal telefonieren, um 4 Leute zusammenzubringen.  Das wird entscheidend sein, ob wir nächstes Jahr wieder eine Mannschaft anmelden.

 

 

Mit Deiner 110%igen Einstellung, immer alles zu geben, bist Du ja bekannt, Deine Gegner zu rasieren. Was erwartest Du von Deinen Mitspielern ?

"Anm. der Redaktion: bei Rasieren lacht der Tom erstmal ein paar Sekungen". Wir wissen, das wir nicht die Besten sind, aber ich erwarte das jeder sein bestes gibt und auch trainiert für die Spiele. Wir haben aber auch Kämpfertypen, die alles dafür geben zu gewinnen.

 

Wie bist Du eigentlich zum Tennisclub nach Traßlberg gekommen und sag jetzt ja nicht "mit dem Auto" ?

Der Grund war, das wir beim Fetti in seiner Schupfn immer Fußball oder Formel 1 gschaut haben. Eines Tages sprachen die von einem Schwagerduell Tennis. Der Fetti mit Kobra gegen den Gigi und Fanto. Der Gigi war noch nie eine Sportskanone. Da hab ich mir gesagt, das schau ich mir an.  Als ich dann den Gigi spielen gesehen hab, sah das echt nicht schlecht aus. Und so hab ich mir einen Schläger geben lassen und selber mal Tennis ausprobiert. Ich hab das dann sofort als Alternative erkannt. Ich wollt wieder mehr Sport treiben und es macht mir wirklich Spaß. Gerade in einem kleinern Club, fühlt man sich auf Anhieb wohl.  Es wird viel auf Freundschaft und Gemütlichkeit gesetzt und das gefällt mir sehr gut hier.

 

Die neue Mannschaft ist ja unberechenbar... was wird geplant, sollte auf Anhieb eine Vize oder gar Meisterschaft herausspringen.

Ich kann mir nicht vorstellen, das wir wirklich so weit vorne mitspielen. Sollte sich das aber herauskristallisiern, wird man versuchen, wenn es ans "Eingemachte" geht, die richtige Aufstellung suchen und finden.

 

Ich wünsche Dir von Herzen viel Glück, vor allem eine verletzungsfreie Saison und Danke noch einmal für die deutlichen Worte.

Ich danke auch, von meiner Seite, wünsche ich unseren Teams der Herren 30 und Herren 50 natürlich auch noch viel Erfolg in der neuen Saison. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Mannschaftsführen Peter und Jan und auch mit unserem Wirt dem Schore. Schaun mer mal, wie alles läuft.

 

Tennis ist ja der Ur-Kampf überhaupt. Mann gegen Mann, nur haben wir statt Pistolen und Kugeln Schläger und Bälle. Zitat von Boris Becker

Peter Illner ist Mannschaftsführer bei den Herren 50 und spielt seit Jahren in diesem Team an Position 1 oder 2.

 

Servus Peter, die Frage nach dem "wie läufts", brauche ich ja erst gar nicht zu stellen. Der BVB ist Meister, Du warst die ersten Spiele im Urlaub (täglich schwarz-gelb gekleidet), hast danach zweimal an 1 rangemusst und beide Einzel gewonnen. Deine Tennis Mannschaft steht nach vier Spielen an der Spitze der Tabelle.

 

Gibt es ein persönliches Saisonziel ?

So wie es momentan läuft, ist mein Ziel die Meisterschaft, wobei ich aber auch weiß, das hier alles optimal laufen muß, um den Titel einzufahren.

 

Ihr habt eine tolle Truppe. Der Vorteil bei Euch ist, wenn einer mal nicht da ist, spielen auch die anderen gleichwertig. Hans Ott hat z.B. eine 3:0 Einzel und 2:0 Doppelbilanz. Ist er nun für den Rest der Saison gesetzt ?

Hm... Eher ist es so, das Hans auf Grund seiner Wochenendtätigkeiten bei Festen usw. sowieso nur aushelfen kann. Gesetzt ist aber keiner, wir spielen immer nach Rangliste.

 

Wie bist Du als Dortmunder Jung eigentlich zu uns nach Traßlberg zum Tennis gekommen ?

Mein Heimatverein ist "Blau Weiß Alstedde"

http://www.bwatennis.de/ 

 (Anm. d. Redaktion: Alstedde hat ein bewirtschaftes Clubhaus und 6 Ascheplätze). Mein Gisela hab ich im Urlaub kennengelernt, das war 1994. (Gisela aus dem Hintergrund: "Es war im Oberbayern auf Malle"). Damals waren wir beide schon lange Zeit alleine. Nachdem ich in all den anderen berühmten Kneipen auf Mallorca schon unterwegs war, fehlte noch der Besuch im Oberbayern. Hier hats dann gefunkt. Wir tauschten die Tel. Nr. aus. Ich mußte nach Hause, die Gisela ist noch eine Woche da geblieben. Aber anschließend wurde fleißig telefoniert und wir kamen recht bald zusammen. An der Poppenrichter Kirwa war ich dann das erste mal da. Später sind wir mal in die Stadt nach Amberg. Hier trafen wir den Hans Ott, die Gisela hat gefragt ob ich mal mit Tennis spielen könnte. Noch am selben Tag, abends kam der Anruf, der Hans hat sofort mit mir gespielt und ich hab Ihn besiegt. Der Hans hat gesagt: "Wir können Dich sehr gut brauchen in der Mannschaft" und ab diesem Zeitpunkt war ich dann dabei.

 

Was gefällt Dir gar nicht bei uns hier in Bayern ?

Mir gefällt es hier sehr gut, ich muß ehrlich sagen, ich vermisse nicht mal meine Heimat, nur halt meine Tochter, Bruder und Schwester und die Freunde. Der Kontakt aber ist all die Jahre geblieben.

 

Peter, vielen Dank für Deine Auskünfte. Ich wünsche Euch noch viele Siege, denn wenn es wirklich mit der Meisterschaft klappen sollte, wird sich die Vorstandschaft nicht lumpen lassen und Euch natürlich ein Fässchen bereit stellen.

Jan Keski hat die Verantwortung als Mannschaftsführer der Herren 30 in 2011 übernommen.

 

Servus Jan, als erstes mal mein Glückwunsch zu Deiner ersten Saison als Teamkapitän.

 

Im April gab es die Saisonvorbereitung in Belek, war hier alles optimal ?

Diese Saisonvorbereitung in der Türkei war natürlich ein Highlight. Unter besten Voraussetzungen konnten wir uns hier auf die kommende Saison vorbereiten. Das einzige was man hier bemängeln konnte, war, das wir nicht so oft spielen konnten, da die Plätze schon im Vorfeld ausgebucht waren. Ansonsten sehr empfehlenswert. Es wäre wünschenswert, wenn es zur nächsten Saisonvorbereitung wieder klappt in die Türkei zu fliegen.

 

Du hast die Mannschaft von Reini Egerer übernommen, wie läuft es denn so in der Saison ?

Nochmals ein Dankeschön an den Ex Mannschaftsführer. Damit ich das Amt gut übernehmen konnte, hat mir Reini oft den ein oder anderen guten Tipp gegeben, damit auch alles reibungslos klappte.

In der bereits laufenden Saison haben wir schon drei Spiele bestritten. Eins gewonnen, zwei verloren. Gegen Silberberg war Pech im Spiel, denn Willy D. verletzte sich und musste kampflos den Platz verlassen, obwohl er den 1.Satz deutlich gewonnen hatte. Somit wäre eigentlich ein Untentschieden oder sogar ein Sieg möglich gewesen (Anm. d. Red. -> Umgangssprache gwest)

 

Was sagts Du zu der Entscheidung in der Spielklasse nur noch mit 4 Spielern anzutreten (vorher immer 6 Spieler je Team) ?

 Die Entscheidung mit vier Spielern anzutreten, ist auf der einen Seite gut, weil es einfacher ist, einen Spieltag zu organisieren. Zudem ist man etwas schneller fertig. Das Schlechte an der Sache ist, das von unseren Spielern der ein oder andere nicht so oft spielen darf. (Anm. d. Red.: Hier gibt es schon Überlegungen eine weiteres Team in 2012 anzumelden)

 

Es gab diese Saison lediglich 2 Heim und 2 Auswärtsspiele, ist das zu wenig ?

 Die vier Saisonspiele sind o.K. Wir haben von unserem Vergnügunsgwart einige Termine für unsere vereinsinternen Veranstaltungen bekommen, somit ist es nicht so schlimm. Das was ich daran schlecht finde ist, das wir nach dem zweiten Spiel, ein Pause von fast sechs Wochen haben.

 

Wie war Dein Einstand im Sportheim nach dem ersten Heimspiel und was sagst Du zu unserem Wirt Georg Hollweck ?

Der Einstand war natürlich von der sportlichen Seite super. Ein 6:0 gegen die DJK Steinberg II, besser kanns nicht sein. Meinen persönlichen Einstand möchte ich an unserer Vereinsmeisterschaft im Doppel, am 06.08.2011 geben. (Anm.d.Red.: Bravo für diese Einstellung !)

Ja ... unser Wirt der Schore bekommt von meiner Seite ein Dickes Lob. Er hat uns bisher immer mitkommen lassen und in seiner Großküche schon viele Schmankerl, also wirklich lecker Essen gezaubert. Da kann ich nur DANKE sagen. Schore, mach weiter so !

 

Ich danke für die klaren Worte und wünsche Dir/Euch noch eine erfolgreiche verletzungsfreie Saison und viel Glück für die sportliche Zukunft.